Eine "Beobachterin" stellt sich vor!
Hallo, ich möchte mich noch einmal all denjenigen vorstellen, die mich vielleicht bereits bei einem der zwei Treffen gesehen haben, die aber nicht einordnen konnten, wer ich denn (als offensichtliche nicht Iranerin) bin.
Mein Name ist Julia Czarnowski. Ich wurde 1975 in Hamburg geboren. Dort und später dann in Wien habe ich Ethnologie sowie Philosophie, Psychologie Politik und Soziologie studiert. Im Mai 2002 habe ich schließlich die Uni in Wien beendet und war seither in verschiedenen Projekten tätig (u.a. Friedensforschung, Ethnopsychoanalyse und TanzQuartierWien). Nun bearbeite ich seit Jänner 2005 mein (Dissertations-) Projekt zu dem inneriranischen und innerösterreichischen Identitätsdiskurs bei Iranern und IranerInnen in Wien. Meine Arbeit ist rein wissenschaftlich und dient keiner kommerziellen oder anderen Sache.
Meine Anwesenheit bei einigen der Treffen der zweiten Generation Iran-Österreich in der Vergangenheit sollte mir dabei helfen 1.) Themenfelder zu erkennen, die innerhalb der zweiten Generation für relevant erachtet werden sowie 2.) zu erleben, wie die „Idee der Plattform“ in der Praxis auch real umgesetzt wird. Dazu kommt, dass ich beim ersten Treffen, wie viele andere, auch einfach nur geladen war, und beim zweiten Treffen eine iranische Freundin begleitet habe, die sich das Treffen anschauen wollte.
Forschungsfragen, die ich mir in Hinblick auf die Plattform der zweiten Generation (ganz allgemein und nicht an bestimmte Personen gebunden) stelle, sind:
1.)In wiefern ist die zweite Generation eine homogene Gruppe bzw. welche Unterschiede gibt es auch innerhalb der zweiten Generation
2.) Nach welchen Kriterien grenzen sich Angehörige der zweiten Generation von anderen Generationen ab
3.)Wie entwickelt sich die Plattform bzw. der Austausch
4.) Wie wird die Plattform der zweiten Generation von Medien bzw. Angehörigen anderer Generationen thematisiert
Dabei geht es mir darum, ein Gefühl für die Interessen, Themen und Belange der zweiten Generation zu bekommen. Keinesfalls möchte ich irgendjemand „ausspionieren“. Das heißt auch: Falls ihr Fragen an mich oder meine Forschungsarbeit habt, dann zögert bitte nicht, sie auch an mich zu stellen. Ich genieße die regen Diskussionen bei den Treffen immer sehr. Die Beschäftigung mit der zweiten Generation ist nur ein kleiner Teil meines Gesamtthemas und nicht Priorität – dennoch sehr spannend, da ich diese Plattform für eine ausgezeichnete Idee halte. Natürlich ist es mir auch wichtig, nicht ungewollt in Eure Sphäre einzudringen. Falls ich auf interessante Veranstaltungen oder Literaturhinweise stoße, werde ich sie jedenfalls gerne mit euch teilen.
Mit allerbesten Grüßen
Julia
Mein Name ist Julia Czarnowski. Ich wurde 1975 in Hamburg geboren. Dort und später dann in Wien habe ich Ethnologie sowie Philosophie, Psychologie Politik und Soziologie studiert. Im Mai 2002 habe ich schließlich die Uni in Wien beendet und war seither in verschiedenen Projekten tätig (u.a. Friedensforschung, Ethnopsychoanalyse und TanzQuartierWien). Nun bearbeite ich seit Jänner 2005 mein (Dissertations-) Projekt zu dem inneriranischen und innerösterreichischen Identitätsdiskurs bei Iranern und IranerInnen in Wien. Meine Arbeit ist rein wissenschaftlich und dient keiner kommerziellen oder anderen Sache.
Meine Anwesenheit bei einigen der Treffen der zweiten Generation Iran-Österreich in der Vergangenheit sollte mir dabei helfen 1.) Themenfelder zu erkennen, die innerhalb der zweiten Generation für relevant erachtet werden sowie 2.) zu erleben, wie die „Idee der Plattform“ in der Praxis auch real umgesetzt wird. Dazu kommt, dass ich beim ersten Treffen, wie viele andere, auch einfach nur geladen war, und beim zweiten Treffen eine iranische Freundin begleitet habe, die sich das Treffen anschauen wollte.
Forschungsfragen, die ich mir in Hinblick auf die Plattform der zweiten Generation (ganz allgemein und nicht an bestimmte Personen gebunden) stelle, sind:
1.)In wiefern ist die zweite Generation eine homogene Gruppe bzw. welche Unterschiede gibt es auch innerhalb der zweiten Generation
2.) Nach welchen Kriterien grenzen sich Angehörige der zweiten Generation von anderen Generationen ab
3.)Wie entwickelt sich die Plattform bzw. der Austausch
4.) Wie wird die Plattform der zweiten Generation von Medien bzw. Angehörigen anderer Generationen thematisiert
Dabei geht es mir darum, ein Gefühl für die Interessen, Themen und Belange der zweiten Generation zu bekommen. Keinesfalls möchte ich irgendjemand „ausspionieren“. Das heißt auch: Falls ihr Fragen an mich oder meine Forschungsarbeit habt, dann zögert bitte nicht, sie auch an mich zu stellen. Ich genieße die regen Diskussionen bei den Treffen immer sehr. Die Beschäftigung mit der zweiten Generation ist nur ein kleiner Teil meines Gesamtthemas und nicht Priorität – dennoch sehr spannend, da ich diese Plattform für eine ausgezeichnete Idee halte. Natürlich ist es mir auch wichtig, nicht ungewollt in Eure Sphäre einzudringen. Falls ich auf interessante Veranstaltungen oder Literaturhinweise stoße, werde ich sie jedenfalls gerne mit euch teilen.
Mit allerbesten Grüßen
Julia
JuliaCz - 2005/04/19 13:54
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